Saatzucht Steinach

Unsere Landwirtschaft

ACKERBAU AUF HÖCHSTEM NIVEAU

IST UNSER RÜCKGRAT

Im Ackerbau verfolgen wir die Ziele einer modernen, unternehmerischen und nachhaltigen Landbewirtschaftung. Wirtschaftliches Wachstum und ressourcenschonende Nahrungs-, Rohstoff- und Energieerzeugung müssen sich nicht widersprechen.

Wir sind offen für den wissenschaftlich-technischen Fortschritt, ohne Bewährtes gleich über Bord zu werfen. Neueste Anbau- und Bearbeitungstechnologien im Verbund mit hochwertigen Zuchtsorten eröffnen uns mannigfaltige Chancen im Wettbewerb.

Das erfordert von allen Beteiligten die Bereitschaft sich ständig weiterzubilden, zu analysieren und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das ist nicht immer einfach, denn es gibt keine Universallösung für alle Standorte. Die natürlichen Voraussetzungen von Umwelt und Böden sind viel zu unterschiedlich. Manchmal sind es aber schon die kleinen Dinge, die ihre ertragssteigernde Wirkung über das ganze Jahr entfalten. Immer in den agrotechnisch günstigen Zeitspannen zu bestellen, zu pflegen und zu ernten wäre ein Beispiel. Das dafür erforderliche Wissen um Prozessoptimierung, Logistik und Kosteneffizienz ist sehr komplex. Und das Wetter muss mitspielen.

In dem wir uns über all das Gedanken machen und es leben, leisten wir einen gesellschaftlichen Beitrag: Zur Nahrungsmittelerzeugung und zum Umweltschutz.

Präzisionslandwirtschaft: GPS und Laser-Pilot für Mensch und Lebensraum
Mittels Satellitentechnik stehen uns kleinräumige, teilflächenspezifische Informationen zur Verfügung. Sie können bei allen Feldarbeiten unmittelbar abgerufen und eingesetzt werden. Mit Hilfe dieser Daten können wir Saatgut, Dünger und Pflanzenschutzmittel bedarfsgerecht und nahezu punktgenau ausbringen. Gleichzeitig sparen wir damit Diesel und Arbeitszeit und mindern den Verschleiß. So senken wir nicht nur die Betriebskosten, sondern auch die Anwendung von Agrochemikalien.
Moderne, konservierende Bodenbearbeitung erlaubt uns, die mechanischen Eingriffe standortspezifisch zu minimieren. Das erleichtert uns die Arbeit und schützt zusätzlich auch noch den Boden. Pflanzenschutzmittel wenden wir nach dem Schadschwellen-Prinzip an. Wir spritzen erst, wenn der zu erwartende Schaden größer als die Kosten der Gegenmaßnahme sein wird. Feldspritzgeräte mit Injektordüsen sind ein weiteres Beispiel moderner Technik. So genannte Abdrift reduzierende Düsen bilden größere und damit schwerere Tröpfchen, die kaum noch vom Wind weggetragen werden können.

Forstwirtschaft und Jagd: Aus Liebe zu Wald, Wild und Natur
Jeder unserer Betriebe verfügt über einen gewissen Anteil an Wald, der beförstert und bejagt werden muss. Ansonsten kommt es zu Fehlentwicklungen im Pflanzen- und Wildbestand. Die Verkehrssicherheit wäre nicht mehr gegeben, die Wildschäden in Wald und Flur würden überhandnehmen oder es könnten sich Seuchen ausbreiten.
Schwerpunkt der Forstwirtschaft stellt der Betrieb Bocksee mit 778 ha Wald – davon ca. 700 ha im Müritz Nationalpark – dar. Hier gilt es, besondere Vorschriften in der Bewirtschaftung einzuhalten. Unsere Eigenjagden sind Mitglied in Hegegemeinschaften und Hegeringen. Großräumig können so alle Maßnahmen auf einen artenreichen und gesunden Wildbestand abgestimmt werden. Ein möglichst natürliches Geschlechter- und Altersklassenverhältnis ist das Ziel.

Veredelungswirtschaft: Borstenvieh und Schweinespeck
Die Veredelungswirtschaft ist ein weiteres Standbein in unserem Unternehmen. Schweinefleisch produzieren wir ausschließlich in unseren norddeutschen Betrieben. Dabei werden zugekaufte Ferkel in Gruppen bis zur Schlachtreife gemästet. Die Ställe werden laufend auf dem neuesten technischen und gesetzlich vorgeschriebenen Stand gehalten. Das bedeutet ständige Investitionen im Hinblick auf die Arbeits- und Haltungsbedingungen, den Tierkomfort und vieles mehr. Der Gesundheitsstatus unserer Tiere ist sehr hoch und sie danken es uns mit biologischen Spitzenleistungen.
Die anfallende Gülle ist für uns kein Abfallprodukt, sondern Strom-, Wärme- und Nährstofflieferant zugleich. In einer Biogasanlage erzeugen wir aus der Gülle zunächst Methan für die Stromgewinnung. Den entstehenden Temperaturüberschuss nutzen wir, um unsere Ferkelställe behaglich warm zu halten. Das verbleibende Gärsubstrat ist ein überaus wertvoller organischer Dünger, mit dem wir die Fruchtbarkeit unserer sandigen Böden erhalten und steigern.

Unsere Sorten